Die Basis unseres Handelns sind Tradition und Handwerk, unser Antrieb sind die Bedürfnisse des Menschen.

Für die meisten Menschen ist es schwer vorstellbar, dass man ganz natürlich mit den Themen Tod und Verlust umgehen kann. Für uns bilden diese beiden unausweichlichen Umstände des Lebens das Fundament unserer täglichen Arbeit. Wir öffnen unsere Türen, damit Sie den Ablauf, die Organisation und die Handgriffe, die für die Umsorgung des Verstorbenen nötig sind, besser verstehen und die Menschen dahinter kennen lernen können. Wir möchten, dass Sie als Angehörige sehen, was mit dem Verstorbenen in unseren Räumen bis zu seiner Beisetzung passiert. Wir möchten so transparent wie möglich für Sie arbeiten, damit Sie uns vertrauen und sich bei uns gut aufgehoben fühlen.

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„Die Aufgaben eines Bestatters sind vielfältig und die Verantwortung gegenüber den Angehörigen ist groß, denn eine Beerdigung findet nur einmal statt. Aus diesem Grund habe ich nicht nur meine Profession, sondern immer auch die Bedürfnisse der Menschen im Blick.“

Verena Urbanski
Bestattungsfachkraft der Menge GmbH

Früher haben Bestatter alle Aufgaben im Zusammenhang mit einer Beerdigung übernommen: vom Trauergespräch über die Versorgung des Verstorbenen, bis hin zur Dekoration beziehungsweise der Leitung der Beerdigung auf dem Friedhof.
In den vergangenen Jahren sind die Aufgaben vielfältiger und die einzelnen Bereiche einer Bestattung umfangreicher geworden. Man benötigt mehr Zeit und auch ganz konkretes Fachwissen, das nicht mehr nur aus einer Hand kommen kann. Aus diesen Gründen haben wir uns entschieden, die Bereiche Beratung und Begleitung von den handwerklichen und versorgenden Tätigkeiten zu trennen. Durch diese bewusste Trennung, geben wir jedem Bereich die nötige professionelle Aufmerksamkeit und erhöhen die Qualität unserer Dienstleistung.

Der Bereich der Bestattungstechnik ist umfangreicher als man denkt.

Das höchste Gut ist für uns die Würde des Menschen – selbstverständlich über den Tod hinaus.

Was machen die mit Oma, was passiert mit meinem Mann und warum kann ich meine Mutter jetzt nicht sehen? Wenn man eine Situation nicht kontrollieren kann, löst das nachvollziehbare Unsicherheit im Menschen aus. Durch die Veranschaulichung unseres Handwerks möchten wir Ihnen ein Gefühl von Vertrauen und Zuversicht geben.

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Zum Bereich der Bestattungstechnik gehören sehr unterschiedliche Aufgaben.

Die Abholung des Verstorben

In einem persönlichen Beratungsgespräch werden die Wünsche und Vorstellungen der Angehörigen aufgenommen und danach an das Büro der Technik weitergeleitet. Unsere Mitarbeiter kommen mit einem Überführungsfahrzeug, holen den Verstorbenen ab und bringen ihn zu uns ins Bestattungsinstitut.

Die Umsorgung des Verstorbenen

Bei der hygienischen Versorgung wird der Verstorbene gewaschen und desinfiziert, Mund und Augen werden geschlossen und eventuelle Wunden werden versorgt. Danach wird der Verstorbene angekleidet, die Haare werden gekämmt, der Bart wird geschnitten und die Fingernägel gesäubert.

Der Verstobenen wird in den Sarg gebettet

Dies passiert meist mit seiner eigenen Kleidung oder einem Talar passend zur ausgesuchten Deckengarnitur. Das Bild ähnelt dem eines Schlafenden. Nach Wunsch der Angehörigen werden die Hände gefaltet oder ineinander gelegt und Beigaben wie z.B. ein Talisman oder ein Rosenkranz können dem Verstorbenen in die Hände gegeben oder dem Sarg beigelegt werden. Weitere individuelle Wünsche können Sie gerne mit uns besprechen.

Die Aufbahrung

Ein Verstorbener kann in einem offenen oder geschlossenen Sarg aufgebahrt werden, abhängig von den Wünschen der Hinterbliebenen. Ist eine Abschiednahme gewünscht, bleibt der Verstorbene bis dahin in einem unserer Aufbahrungsräume. Ist dies nicht gewünscht, verbleibt er bis zur Überführung auf einen Friedhof oder in ein Krematorium in unseren speziell gekühlten Räumen.

Die hygienischen Standards

Unsere hohen Hygienestandards wurden von den Hygienespezialisten der clean protect GmbH zertifiziert.
Der Versorgungsraum, die Überführungstrage so wie alle verwendeten Hilfsmittel werden nach Beendigung einer Totenumsorgung gereinigt, desinfiziert und für die spätere Verwendung vorbereitet.

„Was mir Freude an meinem Beruf macht: das Bewusstsein darüber, dass die pietätvolle Umsorgung des Verstorben die Angehörigen in ihrem Trauerprozess unterstützen kann.“

Benjamin Auerbach
Technische Leitung und Sicherheitsbeauftragter der Menge GmbH