Definition:
Leichenflecken (medizinisch: Livores) sind eine natürliche und sichere Todeserscheinung. Sie entstehen nach dem Herzstillstand durch das Absinken des Blutes in die tiefer liegenden Körperpartien aufgrund der Schwerkraft.
Details:
Die rötlich-violetten Verfärbungen treten meist schon kurze Zeit nach dem Tod an den Stellen auf, die dem Boden zugewandt sind (bei Rückenlage also vor allem am Rücken und im Nacken). Leichenflecken sind für die Rechtsmedizin wichtig, um den Todeszeitpunkt und die Lage des Verstorbenen zu bestimmen. Für Angehörige, die eine offene Aufbahrung wünschen, ist es wichtig zu wissen, dass diese Verfärbungen ein völlig natürlicher Prozess sind und keinen Verwesungsprozess im herkömmlichen Sinne darstellen.
Wir sorgen im Rahmen der hygienischen Versorgung dafür, dass der Verstorbene für die Abschiednahme ästhetisch und würdevoll vorbereitet wird.
Sollten dafür spezielle thanatopraktische Behandlungen notwendig sein, bieten wir diese auch an.